Bach-Erbin

Was ein Schulprojekt nicht alles zu Tage fördert…

Stammbaum- bzw. Generationenforschung war das Thema und so begab man sich auf die Spuren der eigenen Vorfahren. Die Überraschung war groß, als plötzlich die Verbindungen zur Bach-Familie auftauchten und sich in den weiteren Nachforschungen ganz offiziell ergab, dass Helena den Stammbaum der Bach-Familie, ausgehend von Veit Bach (1550-1615), dem Begründer der musikalischen Tradition in der Bach-Familie, fortsetzt.

Gedenktafel am Meininger Bachhaus

Die Linie der Bach-Familie der Helena angehört, geht von einem Vetter Johann Sebastian Bachs aus, dem als “Meininger Bach” bekannten Johann Ludwig Bach (1677 – 1731). Er war Komponist und am Meininger Hof tätig. Seine Musik wurde von Johann Sebastian Bach hoch geschätzt, jedoch sind leider nur wenige Werke erhalten. Dass überhaupt noch Werke erhalten sind ist Johann Sebastian Bach zu verdanken, der 1726 einige seiner Werke in Leipzig aufführte.

Ein Gesang- und Gebetbuch mit persönlicher Goldprägung “Ilse Beer”, aus dem Jahre 1915, befindet sich als Familienerbstück in Helenas Besitz. Ilse Beer war Helenas UrUrGroßmutter und die Tochter der letzen geborenen Bach dieser Linie: Marie Luise Emilie Bach.

In der Meininger Linie, die auf Philippus „Lips“ Bach gründet, befanden sich viele Maler, Hofmusiker und Komponisten. Bis heute findet man im familiären Umfeld dieses Familienzweiges einige KünstlerInnen und MusikerInnen.

Mit dem Wissen um dieses Erbe ist die Auseinandersetzung mit Werken, die der Bach-Familie entstammen, für Helena von ganz besonderer Faszination.